der Chaussee auf den ziemlich steil emporführenden
Weg, nur Köpfe, Köpfe. Da verging dann doch meinem
Vater die Lust, bei ziemlich warmem Wetter in
einem solchen Gewühl ½ Std. den Berg zu ersteigen, und
er schlug vor, einen andern Platz aufzusuchen. Nur
sehr ungern und schweren Herzens fügte ich mich dem
Wunsche, war ich doch nicht gefahren, um bequem zu
sitzen oder Kaffee zu trinken, sondern feiern wollte ich mit
der vieltausendfachen Menge; nicht feiern wie sonst hin-
ter dem vollen Glase, daß daran nicht zu denken sei, sah auch
ich aus dem immer noch anwachsenden Menschenstrom,
sondern in ehrlicher Begeisterung den zündenden Worten
der Redner lauschen im Angesicht des großen Hermann, das
hätte Mühe u. Unbequemlichkeit vergessen gemacht. Nun es ist
nicht so gekommen. War ich auch anfangs traurig, wohl
auch etwas ärgerlich, es hat doch nicht viel geschadet. Ich habe
in der ganzen Woche noch des Erhebenden u. Schönen
genug gesehen. Nach einigen Mitteilungen sollen
über 40 000 den Berg erstiegen haben. Es soll nicht zum
Durchkommen gewesen sein. Herr Professor Delbrück